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Zahnarztpraxis und Labor
Dr. Günther Schlimbach

Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie, zert. nach BDIZ

News Zahngesundheit

Portrait Dr. Günther Schlimbach Herzlich willkommen auf den Webseiten meiner Praxis!
Auf diesen Internetseiten informiere ich Sie über die Leistungen und Besonderheiten meiner Zahnarztpraxis.

Dr. med. dent. Günther Schlimbach
Zahnarzt, Zahntechniker, Implantologe
29. September 2016

Fakten gegen Mythen! – Der Tag der Zahngesundheit 2016 -Teil 2

Es ist wieder soweit – Der Tag der Zahngesundheit steht vor der Tür und zugleich unter dem Motto Gesund beginnt im Mund – Fakten gegen Mythen! Im ersten Teil unseres Beitrags zum Tag der Zahngesundheit haben wir bereits versucht, Sie mit den Fakten hinter zwei Mythen rund um unsere Zahnhygiene vertraut zu machen. Hier nun noch drei weitere, seltsame Geschichten aus dieser Rubrik:

Noch mehr Mythen aus der Welt der Zähne

„Implantate sind unverwüstlich und müssen nicht wirklich gereinigt werden.“ – Wieder haben wir es hier mit einer Halbwahrheit zu tun, die es in sich hat. Denn auch, wenn Implantate tatsächlich keine Karies bekommen können, so ist das Implantatlager hingegen durchaus anfällig für Entzündungen, welche je nach Verlauf ein erhebliches Risiko auch für die körperliche Gesamtgesundheit darstellen können. Es ist also in jedem Fall ratsam, auch Implantate regelmäßig und gewissenhaft mit Zahnbürste, Zahnseide & Co. zu reinigen.

„Ein Apfel ersetzt einmal Zähneputzen.“ – Rein theoretisch weist das Kauen beim Verzehr eines Apfels einen sehr geringen Abrieb- und damit Reinigungseffekt auf. Jedoch ist dieser keinesfalls auch nur annähernd mit den positiven Effekten einer sorgfältigen Zahnreinigung mit Ihrer Zahnbürste zu vergleichen! Zudem weisen Äpfel eine hohe Konzentration von Fruchtsäuren auf, die den Zahnschmelz für eine Weile nach Verzehr angreifen und aufrauen. Einen Apfel zu essen ist in den allermeisten Fällen eine gute Sache für den Körper, hat jedoch zunächst einmal gar nichts mit angemessener Zahnhygiene zu tun!

„Wer feste mit der Zahnbürste schrubbt, hat auch sauberere Zähne.“ – Vorsicht ist besonders bei diesem Mythos geboten! Denn wer meint, die tägliche Zahnhygiene schneller hinter sich bringen zu können oder sogar bessere Ergebnisse erzielen zu können, wenn er oder sie besonders fest die Zahnbürste gegen die Zahnreihen presst, liegt völlig falsch! Zuviel Druck sorgt dafür, dass zu viel Zahnschmelz abgetragen wird und sich das Zahnfleisch entzündet (Parodontose). Fragen Sie Dr. Schlimbach und sein Team danach, welche Zahnbürste mit welchem Härtegrad die richtige für sie ist und lassen Sie sich ausführlich erklären, wie speziell Ihre Zahn- & Mundhygiene durchgeführt werden sollte.

Fragen Sie uns!

Leider gibt es noch eine ganze Menge mehr Mythen, gegen die es mit vernünftiger und sachkundiger Aufklärung anzutreten gilt. Wir von der Zahnarztpraxis Dr. Schlimbach stehen Ihnen jederzeit für all Ihre Fragen zur Verfügung. Zögern Sie nicht, uns anzusprechen und zu fragen, ob der neueste Tipp der Nachbarin zum Thema Zahnpflege auch wirklich ein guter ist…

Viele Grüße! Ihr Praxis-Team Dr. Schlimbach.

20. September 2016

Fakten gegen Mythen! – Der Tag der Zahngesundheit 2016 -Teil 1

Es ist wieder soweit – Der Tag der Zahngesundheit steht vor der Tür und zugleich unter dem Motto Gesund beginnt im Mund – Fakten gegen Mythen! Einer der wesentlichen Unterschiede zwischen, beispielsweise, einem Märchen und einem Mythos ist der, dass ein Märchen einem nicht logisch oder nachvollziehbar vorkommen muss. Ein Mythos hingegen klingt für viele Menschen erst einmal plausibel und glaubhaft. Genau aus diesem Grund widmet sich der diesjährige Tag der Zahngesundheit der Aufklärung einiger Mythen rund um die Zahngesundheit. Auch wir vom Zahnarzt-Team Dr. Schlimbach sind immer wieder überrascht, was für seltsame Ratschläge und Geschichten zu diesem Thema kursieren. Dabei können Mythen wie: „Gesunde Milchzähne sind nicht so wichtig, weil die ja eh ausfallen und neue Zähne kommen.“ unter Umständen wirklich gefährliche Folgen nach sich ziehen, wenn man an diese glaubt und danach handelt.

Wir erklären, was hinter einigen Mythen steckt

Dieses Jahr setzen sich die vielen Teilnehmer der Initiative also dafür ein, kleine & große PatientInnen verstärkt darüber aufzuklären, welche Fakten hinter den Mythen stehen. Fangen wir also direkt damit an: „Welche Zahnpasta ich benutze, ist doch egal. Die sind doch eh alle geprüft.“ – Hier haben wir es mit einem gefährlichen Mix aus Un- & Halbwahrheiten zu tun. Die in Deutschland im Handel erhältlichen Zahnpasten sind tatsächlich alle irgendwie und von irgendwem geprüft, also grundsätzlich gesundheitlich unbedenklich. Jedoch variieren die Zusammensetzungen und Inhaltsstoffe stark. Davon abhängig ist auch der RDA-Wert der jeweiligen Zahnpasta, also den Grad des Abriebs der bei Verwendung entsteht. Beispielsweise sollten Menschen mit empfindlichen Zähnen unbedingt eine Zahnpasta mit niedrigem RDA-Wert wählen, um den Zahnschmelz nicht zusätzlich zu überfordern und noch stärker zu sensibilisieren!

„Schwarzer Tee ist schlecht für die Zähne!“ – Tatsächlich kann häufiger Genuss von schwarzem Tee unschöne Zahnverfärbungen nach sich ziehen. Soviel zur Kosmetik. Was jedoch die Zahngesundheit anbelangt, ist Schwarzer Tee sogar der (Zahn-) Gesundheit durchaus förderlich. Er enthält neben Fluoriden nämlich auch noch Stoffe, die Tannine genannt werden. Diese hemmen das Enzym Amylase, das für die Umwandlung von Stärke und Zucker verantwortlich ist. In einigen Fällen hilft der Konsum von Schwarzem Tee auch gegen (fauligen) Mundgeruch!

Weiter geht es mit den Mythen rund um Zähne & Zahngesundheit im zweiten Teil von „Fakten gegen Mythen! – Der Tag der Zahngesundheit 2016

31. August 2016

Auch Zähneputzen ist Kultur – Teil 2

Auch im zweiten Teil unseres Artikels dreht sich alles rund um das Thema Zahnreinigung. Es war nicht immer und überall selbstverständlich, bei der Mundhygiene zu einer Zahnbürste oder zu einer Miswāk (siehe Teil 1 dieses Artikels) zu greifen.

Der afrikanische Neembaum

Seinen Ursprung hat der Neembaum im Gebiet des heutigen Indien, Pakistan und Burma. Doch schnell verbreitete der Mensch diese nützliche Tropen- bzw. Subtropenpflanze und siedelte diese in Australien, Asien, Afrika, Amerika und Teilen des Pazifik an. Und so hält auch Afrika eine Baumart für die Menschen bereit, die (nicht nur) bei der Zahnhygiene wertvolle Dienste leistet. Wie sein afrikanisches Pendant, der Arrakbaum, nutzen viele Einheimische die Zweige zur Zahnreinigung und Mundhygiene. Die freigesetzten Säfte der zerkauten Fasern wirken antibakteriell und beugen so Entzündungen vor. Auch hier kommt die nach dem Kauen entstandene Bürste zur Zahnreinigung und als Zungenschaber zum Einsatz.

Stöckchen, Schwämmchen, Läppchen

Natürlich ist eine Zahnbürste oder ein Miswāk nicht die einzige Methode, die ausprobiert wurde, um die Zähne zu reinigen. Funde belegen, dass bereits Neandertaler kleine Weidenstöckchen benutzten, um die Zahnzwischenräume zu reinigen. Während man ab 1500 in China schon die ersten Zahnpinsel mit Borsten aus Schweinehaar fertigte, versuchte man es in weiten Teilen Europas noch mit kleinen Schwämmchen und weichen Läppchen, die Zähne regelrecht zu putzen. Ende des 18. Jahrhunderts setzte sich dann die erste industriell gefertigte Zahnbürste aus England durch. Sie blieb jedoch lange Zeit auf die wohlhabenden Klassen beschränkt. Erst Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts stand mit dem neuen Werkstoff Nylon ein Material zur Verfügung, dass es ermöglichte, taugliche Zahnbürsten für die Masse zu produzieren. Ab diesem Zeitpunkt war wirksame Zahnhygiene für jedermann möglich. Seitdem verbessert sich der durchschnittliche Zustand der Zähne beinahe von Jahr zu Jahr.

Der moderne Zahnarzt

Heute sehen wir auf eine lange und langwierige Entwicklungsgeschichte der Zahnmedizin & Mundhygiene zurück. Alle kuriosen und manchmal umständlichen Wege haben zu einem immer besseren und tieferen Verständnis der medizinischen Zusammenhänge geführt. Heutigen, modernen MedizinerInnen steht ein riesiger Fundus an Fachwissen und modernste Techniken zur Verfügung. Dr. Schlimbach und sein Praxisteam schöpfen diese Möglichkeiten voll aus – zum Vorteil aller PatientInnen. Verantwortungsbewusst, einfühlsam & fachkompetent – so sollte eine optimale, moderne Zahnbehandlung sein. All das ist das Ergebnis einer langen Entwicklung, die noch immer weitergeht. Und wir alle sollten mitgehen.

Ihr Praxis-Team Dr. Schlimbach.