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Zahnarztpraxis und Labor
Dr. Günther Schlimbach

Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie, zert. nach BDIZ

News Zahngesundheit

Portrait Dr. Günther Schlimbach Herzlich willkommen auf den Webseiten meiner Praxis!
Auf diesen Internetseiten informiere ich Sie über die Leistungen und Besonderheiten meiner Zahnarztpraxis.

Dr. med. dent. Günther Schlimbach
Zahnarzt, Zahntechniker, Implantologe
11. November 2016

“Jedes Kind – ein Zahn!“ Über Schwangerschaft & Zahngesundheit – Teil 2

Im ersten Teil haben Sie etwas über (nicht nur) schwangerschaftsbedingte Hormonschwankungen und die damit einhergehenden Risiken bei Entzündungen erfahren – und was Sie beachten sollten. Im zweiten Teil des Artikels geht es darum, was Schwangere bereits vor der Geburt für die Gesundheit ihres Kindes tun können.

Gesundheitsfrühförderung in der Schwangerschaft

Bei der Gesundheitsfrühförderung geht es prinzipiell darum, Präventivstrategien gegen häufig auftretende Krankheiten zu entwickeln. Vielleicht sind Sie ja alt genug, um sich an die rosa Fluor-Pillen zu erinnern, die manche von uns im Kindergarten oder Grundschulalter nehmen mussten? Auch das war ein Versuch von Gesundheitsfrühförderung. Die noch jungen Menschen sollten durch diesen Zusatz gesündere Zähne und Kiefer entwickeln. Heute sind wir da natürlich etwas weiter in unserer Entwicklung solcher präventiven Strategien. Besonders in den USA und Australien gibt es schon lange sehr erfolgreiche Programme dazu, wie das „Nurse Home Visitation Program“. Das bereits seit ca. zwanzig Jahren erfolgreich arbeitende Programm kümmert sich vor Ort um die Bedürfnisse von werdenden Müttern und deren Kindern. So wird dafür gesorgt, dass psychische & physische Probleme rechtzeitig erkannt werden können, ohne dass die Schwangeren selbst den Handlungsbedarf erkennen & handeln müssen. Diese Art der sensiblen Vorsorge betrifft auch die Mund- & Zahngesundheit von Mutter und Kind. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass ein Zusammenhang zwischen späterer, starker Neigung zu Parodontitis und Untergewicht bei der Geburt des Kindes besteht. Ebenso ist ein Zusammenhang zwischen mangelnder Zahnhygiene der Mutter und späterem Kariesrisiko des Kindes deutlich statistisch belegt. Genetische Untersuchungen eines kariogenen Keims, der Mutans Steptokokken, zeigten, dass dieser bei Mutter und Kind identisch war. Auch Übergewicht der Mutter und damit im Zusammenhang stehende Ernährungsdefizite können negative Auswirkungen auf Ihr Kind haben.

Aufmerksame Mundhygiene & regelmäßige Kontrolle…

…sind das A und O in der Zahngesundheit und besonders gilt das natürlich für werdende Mütter und ihre Kinder. Geben Sie auf sich und Ihr Kind acht.

Ihr Praxisteam Dr. Schlimbach.

25. October 2016

“Jedes Kind – ein Zahn!“ Über Schwangerschaft & Zahngesundheit – Teil 1

Tatsächlich ist es in der Schwangerschaft besonders wichtig, auf die eigene Zahngesundheit zu achten. Der Hormonhaushalt Schwangerer verändert sich während dieser Zeit erheblich, was zu entzündlichen Zahnbettveränderungen führen kann. Grundsätzlich hat der alte Volksglaube heute jedoch bei herkömmlicher Mundhygiene keine Berechtigung mehr. Denn damit sich schwangerschaftsbedingte Hormonschwankungen überhaupt negativ auswirken können, müssen zuvor schon genug Bakterienbeläge vorhanden sein, die eine Infektion überhaupt erst ermöglichen. Wir von der Zahnarztpraxis Dr. Schlimbach möchten Sie trotzdem darum bitten, in der Schwangerschaft ein besonderes Augenmerk auf Ihre Zahn- & Mundhygiene zu legen.

Mögliche Folgen von Hormonschwankungen?

Nicht nur in der Schwangerschaft ist der Körper Hormonschwankungen ausgesetzt. Auch die Pubertät, der Beginn der Wechseljahre oder die Einnahme der ‚Pille‘ sorgen mitunter für starke Schwankungen im Hormonhaushalt und können negative Auswirkungen auf Ihre Zahngesundheit mit sich bringen. Aufgrund der hormonellen Veränderungen werden die Schleimhäute stärker durchblutet, als normal. Dadurch lockert sich das Gewebe auf und bereits bestehende Zahnbettreizungen oder Erkrankungen werden verstärkt. Die Ausmaße der Entzündungen können stark variieren. Die Skala reicht von leichten Zahnfleischwucherungen einzelner Zähne mit einer Neigung zu vermehrten Blutungen, bis hin zu Erkrankungen des gesamten Zahnbettes und teils massiven Spontanblutungen. Um diese auszulösen, reicht dann die kleinste Berührung völlig aus. Stellen Sie also vermehrtes Zahnfleischbluten und/oder stark verändertes Zahnfleisch bei sich fest, zögern Sie bitte nicht. Rufen Sie in der Praxis Dr. Schlimbach an und vereinbaren Sie einen Termin. Neben der rechtzeitigen Behandlung eventuell akuter Erkrankungen kann Ihnen Dr. Schlimbach auch wertvolle Ratschläge für eine an Ihre Situation angepasste Zahn- & Mundhygiene geben. Gerade bei hochempfindlichem, entzündlichem Zahnfleisch bewähren sich häufig weiche Zahnbürsten mit flachen Bürstenfeldern. Auch der besonders umsichtige Gebrauch von Zahnseide und/oder Zahnzwischenraumbürsten will gelernt sein. Sprechen Sie uns an!

Mehr zu „Schwangerschaft & Zahngesundheit“ in Teil 2 unseres Artikels.

29. September 2016

Fakten gegen Mythen! – Der Tag der Zahngesundheit 2016 -Teil 2

Es ist wieder soweit – Der Tag der Zahngesundheit steht vor der Tür und zugleich unter dem Motto Gesund beginnt im Mund – Fakten gegen Mythen! Im ersten Teil unseres Beitrags zum Tag der Zahngesundheit haben wir bereits versucht, Sie mit den Fakten hinter zwei Mythen rund um unsere Zahnhygiene vertraut zu machen. Hier nun noch drei weitere, seltsame Geschichten aus dieser Rubrik:

Noch mehr Mythen aus der Welt der Zähne

„Implantate sind unverwüstlich und müssen nicht wirklich gereinigt werden.“ – Wieder haben wir es hier mit einer Halbwahrheit zu tun, die es in sich hat. Denn auch, wenn Implantate tatsächlich keine Karies bekommen können, so ist das Implantatlager hingegen durchaus anfällig für Entzündungen, welche je nach Verlauf ein erhebliches Risiko auch für die körperliche Gesamtgesundheit darstellen können. Es ist also in jedem Fall ratsam, auch Implantate regelmäßig und gewissenhaft mit Zahnbürste, Zahnseide & Co. zu reinigen.

„Ein Apfel ersetzt einmal Zähneputzen.“ – Rein theoretisch weist das Kauen beim Verzehr eines Apfels einen sehr geringen Abrieb- und damit Reinigungseffekt auf. Jedoch ist dieser keinesfalls auch nur annähernd mit den positiven Effekten einer sorgfältigen Zahnreinigung mit Ihrer Zahnbürste zu vergleichen! Zudem weisen Äpfel eine hohe Konzentration von Fruchtsäuren auf, die den Zahnschmelz für eine Weile nach Verzehr angreifen und aufrauen. Einen Apfel zu essen ist in den allermeisten Fällen eine gute Sache für den Körper, hat jedoch zunächst einmal gar nichts mit angemessener Zahnhygiene zu tun!

„Wer feste mit der Zahnbürste schrubbt, hat auch sauberere Zähne.“ – Vorsicht ist besonders bei diesem Mythos geboten! Denn wer meint, die tägliche Zahnhygiene schneller hinter sich bringen zu können oder sogar bessere Ergebnisse erzielen zu können, wenn er oder sie besonders fest die Zahnbürste gegen die Zahnreihen presst, liegt völlig falsch! Zuviel Druck sorgt dafür, dass zu viel Zahnschmelz abgetragen wird und sich das Zahnfleisch entzündet (Parodontose). Fragen Sie Dr. Schlimbach und sein Team danach, welche Zahnbürste mit welchem Härtegrad die richtige für sie ist und lassen Sie sich ausführlich erklären, wie speziell Ihre Zahn- & Mundhygiene durchgeführt werden sollte.

Fragen Sie uns!

Leider gibt es noch eine ganze Menge mehr Mythen, gegen die es mit vernünftiger und sachkundiger Aufklärung anzutreten gilt. Wir von der Zahnarztpraxis Dr. Schlimbach stehen Ihnen jederzeit für all Ihre Fragen zur Verfügung. Zögern Sie nicht, uns anzusprechen und zu fragen, ob der neueste Tipp der Nachbarin zum Thema Zahnpflege auch wirklich ein guter ist…

Viele Grüße! Ihr Praxis-Team Dr. Schlimbach.