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Zahnarztpraxis und Labor
Dr. Günther Schlimbach

Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie, zert. nach BDIZ

News Zahngesundheit

Portrait Dr. Günther Schlimbach Herzlich willkommen auf den Webseiten meiner Praxis!
Auf diesen Internetseiten informiere ich Sie über die Leistungen und Besonderheiten meiner Zahnarztpraxis.

Dr. med. dent. Günther Schlimbach
Zahnarzt, Zahntechniker, Implantologe
17. August 2016

Auch Zähneputzen ist Kultur – Teil 1

Das Zähneputzen: als Kind für die meisten von uns eine lästige Pflicht und auch als Erwachsener nicht immer ein Vergnügen. Das hat gleich mehrere Gründe. Zum einen ist die richtige Durchführung nicht ganz einfach und will gelernt sein. Zum anderen gibt es deutlich mehr über Zahnreinigung zu wissen, als man denken sollte. Hier ein paar Beispiele für Sie, zusammengetragen von Ihrem Praxisteam Dr. Schlimbach.

Der Arrak- oder auch Zahnbürstenbaum

Die Zahnbürste, das Instrument unserer Wahl, wenn es um das Putzen der Zähne geht, gibt es vermutlich bereits seit einer halben Ewigkeit. Forscher vermuten, dass Zweige des Zahnbürstenbaums (Salvadora persica) bereits vor 5000 Jahren zur Mundhygiene benutzt wurden. Man kaute eine Weile auf einem Ende eines solchen ca. 20 Zentimeter langen Zweigs herum und faserte diesen so an einem Ende zu einer Bürste auf. Der Zahnbürstenbaum trägt seinen Namen übrigens absolut zurecht, denn er kann nicht nur in Bürstenform gekaut werden, sondern enthält auch natürliche Stoffe, welche zahnreinigende und -schützende Wirkung entfalten. Die kleinen Zweigbürsten werden Miswāk genannt und kommen aus dem arabischen Raum, wie auch der Zahnbürstenbaum selbst.

Geheimtipp Natron / baking soda?

Hierzulande gilt Natron einigen als Geheimtipp zur Aufhellung der Zähne. In der englischsprachigen Welt ist es ganz selbstverständlich ein Bestandteil vieler Produkte zur Mundhygiene wie zum Beispiel diverser Zahnpasten. Doch ist es ratsam, die eigenen Zähne mit Natron zu putzen? Eine gesicherte Antwort auf diese Frage steht noch aus. Fest steht aber, dass Sodium Bicarbonat eine beinahe hundertjährige Geschichte als nützliches Mittel vorweisen kann. In den 1920er Jahren benutzte man Natron zum Reinigen von Silber, ab den 1940ern ging man dazu über, Natron als Wunder gegen üble Gerüche in Kühlschränken zu verwenden. Die 1970er erlebten, wie mit Natron Kleidung und vor allem Teppiche gereinigt wurden. In den letzten beiden Jahrzehnten kommt Natron als Zusatzstoff für Mund- und Zahnhygieneprodukte zum Einsatz.

8. July 2016

Der Zahnarzt der Zukunft – Teil 2

Der zweite Teil des Artikels über aktuelle Entwicklungen in der Zahnmedizin. Hier geht es zum ersten Teil.

Gentechnik für gesündere Zähne & Zahnfleisch

Auch die Fortschritte in der Gentechnik kommen der Zahnheilkunde zugute. Bereits Ende des Jahres 2009 veröffentlichte das ‚Journal of Periodontology ‘ eine Studie über die an Abwehr- und Heilungsmaßnahmen von Gingivitis (Zahnfleischentzündung) beteiligten Gene (Universität von North Carolina (UNC) in Chapel Hill, USA, und von Procter & Gamble). Sie fanden heraus, dass beinahe ein Drittel des menschlichen Erbgutes, also über 9000 verschiedene Gene, an diesen Vorgängen beteiligt sind. So gewinnen wir ein immer tieferes & besseres Verständnis der molekularen und zellularen Prozesse, die während der Gingivitis im Körper ablaufen. Das ermöglicht in der Zukunft weitere, völlig neue Behandlungsmöglichkeiten. Denkbar wären frühzeitige Gentests, um Risikopatienten wesentlich früher zu erkennen. So könnte rechtzeitig eine Strategie & Therapie angewandt werden, die die schlimmen Folgen, bspw. einer Gingivitis, verhindert. Denkbar ist ebenfalls, umprogrammierte Erreger zur Aktivierung bestimmter Abwehrstoffe einzusetzen.

Bereits im Einsatz

…befinden sich teils hochauflösende Kamerasysteme, wie sie auch von Dr. Schlimbach und seinem Team seit Jahren benutzt werden. Mit ihrer Hilfe entgeht dem behandelnden Arzt so gut wie nichts. Ist heute ein Zahnersatz notwendig geworden, sorgen Kameralinsen, Leuchtdioden und lichtempfindliche Sensoren dafür, dass die Beschaffenheit ihres Kiefers perfekt erfasst wird und die Prothese sitzt. Ganz ohne die früher übliche Abdruckmasse auf den Zähnen! Mussten Zahnfehlstellungen korrigiert werden, führte das in den meisten Fällen dazu, dass die fiesen Metallplättchen mit Drahtverbund in ihrem Mund ‚verbaut‘ werden mussten. Ein Grauen (nicht nur) für jeden Teenager! Mittlerweile können die sogenannten ‚Brackets‘ auch an der Innenseite der Zähne verlegt werden. Ein anderes System besteht aus einer Art Kunststoffhülle für die gesamte Zahnreihe, die einfach darüber gezogen wird.

Zurzeit wird an der Uni Bonn ein Laserverfahren entwickelt, das dazu in der Lage sein soll, extrem genau und gezielt krankes Gewebe vom Zahn zu entfernen. Um krankes von gesundem Gewebe zu unterscheiden, wird ein ebenfalls neuartiger Diagnose-Laser eingesetzt. Erste Tests an Schweinekiefern liefen bereits erfolgreich!

Und es geht immer weiter in der Forschung. Ihre Zahnarztpraxis Dr. Schlimbach hält Sie auf dem Laufenden!

Viele Grüße,

Ihr Praxis-team Dr. Schlimbach.

29. June 2016

Der Zahnarzt der Zukunft – Teil 1

Wissenschaftler rund um den Globus entwickeln täglich neue, bahnbrechende Technologien. Und das gilt auch für die Zahnmedizin. In diesem Artikel geben wir von der Zahnarztpraxis Dr. Schlimbach ein paar Einblicke in so manch neue Behandlungsmethode & Diagnose. Eins steht wohl fest: der Zahnarzt der Zukunft wird viele Therapien ganz anders gestalten und dabei vielleicht gar nicht mehr zum Bohrer greifen müssen.

Legionen von Bakterien

…bevölkern den menschlichen Mundraum. Nach heutigem Kenntnisstand sind es allein um die 700 verschiedene Bakterien, mit denen unser Körper an dieser Stelle klarkommen muss. Doch nicht alle sind auch tatsächlich schädlich für Zähne & Zahnfleisch! Viele dieser Bakterien erfüllen wichtige Aufgaben und tragen zu einem gesunden Gleichgewicht bei. Mittlerweile weiß man, dass es wesentlich effektiver sein kann, sich bei künftigen Therapien auf Themen wie das Biofilm-Management zu konzentrieren. Dabei geht es um die gezielte Förderung nützlicher Bakterien und die Hemmung bzw. Bekämpfung der schädlichen. Plaque, den es schon immer mit allen Mitteln zu entfernen galt, wird also zum Biofilm. Und dieser will sehr differenziert betrachtet werden. Schon lange werden verschiedene Fluoride oder Chlorhexidin erfolgreich gegen den Streptococcus mutans eingesetzt, einer Bakterienart, die stark an der Bildung von Karies beteiligt ist. Neu hingegen ist bspw. die Methode, durch veränderte Streptococcus mutans die Bildung eines Enzyms anzustoßen, welches hoch antibakteriell wirkt. Immer mehr der beteiligten Stoffe und Prozesse werden entschlüsselt und vielleicht wird Karies in der Zukunft nicht mehr mechanisch entfernt, sondern restlos von gezielt eingesetzten, nützlichen Bakterien entfernt! Erste Behandlungen in dieser Richtung werden bereits mit Erfolg beim sogenannten Frühkaries durchgeführt, sind jedoch noch relativ zeitaufwändig. Wer sich nicht nur auf neue Technologien verlassen will, kann auch auf natürliche Weise vorbeugen. Verschiedene Lebensmittel wie Linsen, Bohnen und andere Hülsenfrüchte enthalten Fluorid und Kalzium. Viel Kauen beim zahngesunden Essen hilft auch viel: der Speichelfluss wird dadurch angeregt und das Zahnfleisch massiert.

Im nächsten Teil geht es unter anderem um Möglichkeiten der Gentechnik in der Zahnmedizin!

Viele Grüße,

Ihr Praxis-team Dr. Schlimbach.