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Zahnarztpraxis und Labor
Dr. Günther Schlimbach

Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie, zert. nach BDIZ

Der perfekte Zahnersatz

Dr. Schlimbach beantwortet Ihre Fragen zum Thema Implantologie

Auf dieser Seite finden Sie Informationen rund um das Thema der Zahnimplantologie. Herr Dr. Günther Schlimbach verfügt über eine Erfahrung von 20 Jahren im Bereich der Implantologie und ist zertifiziertes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie (DGZI) sowie des Bundesverbandes der implantologisch tätigen Zahnärzte. Sollten Sie eine Frage zum Thema Implantologie haben, ist Herr Dr. Schlimbach gerne bereit, Ihnen eine Antwort zu geben. Füllen Sie dazu bitte, das Formular auf der rechten Seite aus.

Dr. Günther Schlimbach zum Thema Implantologie in der Fachzeitschrift ORTHOpress (02/11):
“Implantatträger profitieren durch viele Vorteile von ihren „neuen“ Zähnen und können sie mit wenig Aufwand bekommen. In der Kölner Zahnarztpraxis von Dr. Günther Schlimbach mit eigenem Dentallabor kann die Implantatversorgung meist sogar an einem Termin erfolgen.”
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Was ist ein Direktimplantat?

Als Direktimplantation (Sofortimplantation) wird eine moderne Form der Implantation bezeichnet, bei der das Setzen des Implantats unmittelbar nach der Entfernung oder des Verlusts des Zahnes stattfindet. Die Methode der Sofortimplantation hat den Vorteil, dass man dem Knochenabbau zuvorkommt und keine aufwändigen Knochaufbaumaßnahmen notwendig sind. Dabei wird das Implantat bei bestehender Schleimhautperforation unmittelbar in das leere Zahnfach (Alveole) gesetzt und mit einer Krone versehen. Im Frontbereich ist heute eine sofortige Belastung möglich.

Es ist möglich die Ästhetik Ihrer Zähne innerhalb einer Sitzung wieder herzustellen. Ein Vorteil, den besonders Menschen die in der Öffentlichkeit stehen zu schätzen wissen. Ein weiterer Vorteil der Sofortimplantologie ist die, durch das noch bestehende Zahnfleisch und Knochenmaterial erhaltene natürliche Ästhetik Ihrer Zähne. So sind die Implantate äußerlich nicht von gesunden natürlichen Zähnen unterscheidbar.

In unserer Praxis setzen wir diese Technik seit längerer Zeit sehr erfolgreich ein. Wenn Sie weitere Fragen zur Direktimplantation haben, nutzen Sie das nebenliegende Formular oder rufen Sie uns an.

Was ist ein Implantat?

Das Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die ihren Eigenschaften zufolge in der Lage ist, eine natürliche Zahnwurzel optimal zu ersetzen. Moderne Implantate werden alle aus dem gleichen Material angefertigt/ hergestellt. Es handelt sich um hochreines Titan, das für den menschlichen Körper besonders günstige Eigenschaften besitzt. Es ist biokompatibel und gewebefreundlich, d. h. es wird vom Knochen und den ihn umgebenden Geweben hervorragend angenommen und hat nahezu kein allergenes Potenzial. Eine Abstoßung der Implantate durch den Körper findet somit in aller Regel nicht statt.

Das Foto zeigt ein Implantat zwischen zwei Zähnen im Zahnfleisch und Kiefer. Wenn ein Implantat in den Kieferknochen eingesetzt wird, passiert etwas Wunderbares. Mit der Zeit wachsen die Knochenzellen, in die nur unter dem Mikroskop sichtbare raue Oberfläche. Die Zahnärzte nennen diesen Prozess Osseointegration. Dieses Wort setzt sich aus den lateinischen Wörtern Os (=Knochen) und integrare (=einbinden, Einheit) zusammen. Das Implantat und der Knochen bilden nun eine Einheit.

Welche Funktionen erfüllen Implantate?

Neben dem Ersatz verlorener Zähne erfüllen Implantate eine weitere wichtige Funktion, die keine andere Form des Zahnersatzes ermöglicht/bietet: Sie belasten den Kieferknochen nicht und beugen somit einem fortschreitenden Knochenabbau vor. Zudem baut sich nicht mehr benötigter Knochen, selbstständig ab. Dies ist vergleichbar mit einem eingegipsten Arm bedingt durch einen Knochenbruch. Die Muskelmasse schrumpft in der Zeit der Ruhestellung, und der Knochen wird durch den fehlenden Muskelzug dünner. Das Gleiche passiert im Kieferknochen, wenn Zähne verloren gehen. Es fehlt der Druck der Zähne auf den Knochen, und wenn diese Belastung ausbleibt, reduziert sich der Knochen automatisch. Betrachtet man nun wieder das Beispiel des eingegipsten Arms, ist zu erkennen, dass sich die Muskeln und das Hautgewebe regenerieren, sobald der Gips abgenommen wurde. Beim Kieferknochen bleibt diese Regeneration allerdings aus. Zumindest dann, wenn der Zahnverlust bereits lange zurückliegt und nicht durch Implantate kompensiert wurde.

Das Foto zeigt ein seitliches Röntgenbild eines gesetzten Implantates im Kieferknochen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, nach einem Zahnverlust möglichst schnell zur Implantation zu schreiten, um eine Rückbildung des Kieferknochens zu vermeiden. Denn ist dies nämlich erst einmal geschehen, dann wird eine Implantation zwar nicht unmöglich, aber zumindest sehr viel aufwändiger: In diesem Falle ist es notwendig, solche Strukturen im Kieferknochen zu schaffen, die eine Implantation ermöglichen. Nach einem speziellen Knochenaufbau mit Knochenersatzmaterial und Eigenknochen kann durch die gesetzten Implantate und die wiederhergestellte Kaufunktion der Knochen belastet werden. Der neu aufgebaute Kieferknochen kann auf diese Weise erhalten werden.

Copyright Text: Dr. Schlimbach Bilder: Dr. Schlimbach Datum: 29.04.2013